Donnerstag, 3. März 2011

Kunstmuseum Soumaya in Mexico City



Soumaya Museum Carlos Slim Mexico City
 
Der rote Teppich wird ausgerollt für das neue, von Carlos
Slim finanzierte Kunstmuseum Soumaya in Mexico City

Der Kunstpalast von Carlos Slim für Mexiko

Mexico City ist um eine Attraktion reicher, das neue Kunstmuseum Soumaya wurde diese Woche feierlich eröffnet. Der mexikanische Unternehmer Carlos Slim, der reichste Mann der Welt, schenkt seiner Stadt einen einmaligen Kunstpalast, benannt nach seiner verstorbenen Frau Soumaya. Die Superlative der weltweiten Geschäftswelt stellt nun öffentlich die Superlative einer privaten Kunst-Kollektion aus. 66'000 Kunstwerke umfasst die Sammlung des Milliardärs, unter anderem von so bekannten Künstlern wie Picasso, Dalí, Paul Cézanne, Pierre-Auguste Renoir, Van Gogh, Henri Matisse, Leonardo da Vinci und Rodin. Die Kunstsammlung im Soumaya-Museum soll nun einem breiten Publikum zugänglich gemacht wird. "Dieses Museum wird immer gratis sein", betonte Carlos Slim bei der Eröffnungszeremonie.
 
Nur schon das Museumsgebäude ist ein architektonisches Kunstwerk. 17'000 Metallplatten formen eine Art Bienenwaben, welche die an einen Bug eines Schiffes erinnernde Konstruktion überziehen. Entworfen hat das Soumaya-Museum der mit Slims Tochter verheiratete Architekt Fernando Romero. Doch schon von Anfang an habe Slim, ein studierter Ingenieur, ihm klargemacht: "Für dieses Projekt gibt es zwei Architekten - einer davon bin ich selbst." Mehr als 34 Millionen US-Dollar hat der erfolgreiche Geschäftsmann in das Kunstmuseum investiert. Was auf den ersten Blick als viel erscheinen mag, ist wie ein Taschengeld für den mit einem geschätzten Vermögen von 74 Milliarden reichsten Mann der Welt.
 
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